Der Fachtierarzt und seine Aufgaben

Der Begriff Fachtierarzt bezeichnet einen Tierarzt, der eine besondere Weiterbildung nach dem Studium beziehungsweise postgradual absolviert und abgeschlossen hat. Dies unterscheidet sich von den Fachärzten der Humanmedizin dadurch, dass sie nur eine Zusatzqualifikation in einem Fachgebiet besitzen. Jeder Tierarzt, der sich als Fachtierarzt bezeichnet, benötigt bestimmte erforderliche Leistungs- und Befähigungsnachweise. Diese unterscheiden sich in Deutschland je nach der jeweiligen Region. Weiterhin erfolgt die Regelung der benötigten Nachweise durch die Weiterbildungsverordnungen der Tierärztekammern.

Voraussetzungen
Hierbei ist es Voraussetzung, dass drei bis fünf Jahre eine Tätigkeit in Vollzeit bei einer speziellen Weiterbildungsstätte getätigt wird. Diese Stätte muss zwingend von der jeweiligen Kammer zugelassen sein. Der Zeitraum, der hier benötigt wird, richtet sich nach dem gewählten Fachgebiet. Im Anschluss an die praktische Zeit müssen die erforderlichen Kenntnisse in einer mündlichen Prüfung bewiesen werden. Erst dann kann die Bezeichnung des Fachtierarztes auch getragen werden. Weiterhin ist es zwingend notwendig jährlich eine gewisse Anzahl von entsprechenden Weiterbildungsstunden nachzuweisen, um diesen Titel auch durchgängig und weiterhin tragen zu dürfen. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um mehr Stunden handelt als bei gewöhnlichen Tierärzten ohne spezielles Fachgebiet.

Möglichkeiten der Spezialisierung
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für solche Tierärzte sich zu spezialisieren. Zum einen können medizinische Fachgebiete gewählt werden, welche zum Beispiel die Chirurgie sein kann. Zum anderen ist es auch möglich, dass eine Spezialisierung auf gewisse Tierarten, zu Beispiel Kleintiere oder Pferde, existieren kann.

Allgemeine Tätigkeiten eines Tierarztes
Ein Tierarzt ist dafür zuständig, dass Erkrankungen bei Tieren diagnostiziert, behandelt und geheilt werden können. Ebenso ist es Aufgabe in diesem Beruf, dass die Tiere ihre regelmäßigen Impfungen erhalten und auch das Sterilisieren und Kastrieren der Tiere gehört zu den Tätigkeiten. Das sind aber noch lange nicht alle Aufgaben. Auch eine Beratung bei den Tierbesitzern in Bezug auf die Tierhaltung zählt zu den Aufgaben.
Viele wissen aber nicht, dass in diesem Beruf auch der Tierschutz und die Forschung bei den Tätigkeiten eine Rolle spielen.
Eine andere Bezeichnung für die Tiermedizin ist die Veterinärmedizin.

Ausbildung
Um Tierarzt zu werden ist eine akademische Ausbildung erforderlich. Das bedeutet, dass ein Elf-Semester langes Studium der Veterinärmedizin erfolgreich absolviert werden muss. Es ist aber auch möglich ohne Hochschulberechtigung das benötigte Studium durchführen zu können. Hierbei geht es darum, dass eine berufliche Ausbildung und eine bestandene Hochschulzugangsprüfung vorhanden sein müssen.
Es gibt fünf Universitäten in Deutschland an den das Studium der Veterinärmedizin gewählt werden kann. Jede Uni hat einen anderen Aufbau des Studiums. Im Normalfall wird der Lehrstoff aufgeteilt und im Anschluss an das Studium muss der Student ein Staatsexamen und die Approbation absolviert haben. Erst dann kann er sich als Tierarzt bezeichnen.

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9 Marz 2021
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